Eine Katastrophen-Fall-Absicherung dient zur Risikominimierung für den Fall, dass ein komplettes Rechenzentrum durch ein besonderes Ereignis zerstört wird.
Zur Absicherung kann ein Disaster-Recovey-Konzept erstellt und implementiert werden, das je nach geforderter Qualität unterschiedlich ausgeprägt sein kann.
Die ORGA stellt seinen Kunden individuelle Sicherheits-Konzepte bereit. Im höchsten Level der Absicherung ist ein nahezu unterbrechungsfreier Betrieb auch im K-Fall möglich.
Von einer reinen Datenabsicherung, bei der lediglich die jeweils aktuelle Daten-sicherung auf beide Rechenzentren verteilt wird, bis hin zu einem verteilten Cluster mit über beide Rechenzentren gespiegelte Daten sind unterschiedliche Konzepte realisierbar:
Doch nicht nur die K-Fall-bzw. Notfallvorsorge ist entscheidend, sondern das gesamte Notfall-Management, das zudem noch die Notfallbewältigung beinhaltet.
Die Rechenzentren bieten höchstmögliche Sicherheitsstandards, um Betriebs-ausfälle und Datenverluste zu vermeiden. Wiederanlaufverfahren sind im K-Fall-Handbuch dokumentiert und werden regelmäßig verprobt.
Um im Bedarfsfall einen reibungslosen Wiederanlauf aller Systeme zu gewähr-leisten, sowie die zugrunde liegende K-Fall-Konzeption /-Organisation an der täglichen Praxis zu erproben, finden regelmäßige K-Fall-Übungen statt.
Verantwortlich für deren Durchführung ist der K-Fall-Manager; die Ergebnisse werden dokumentiert und der Geschäftsführung der ORGA berichtet.
Abb: K-Fall-Konzept
Das K-Fall-Konzept unterliegt regelmäßigen Prüfungen durch die Innenrevision sowie externe Prüfungsgesellschaften. Seit dem Jahr 2000 wird jährlich eine systemunabhängige Prüfung durch die DG-Revision (Deutsche Genossenschaft) durchgeführt. Im Rahmen dieser Aktivitäten erfolgt auch die Überprüfung des K-Fall-Konzeptes in einem Vierjahresplan.