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Die Infrastruktur im ORGA-Rechenzentrum

Die Rechenzentrums-Infrastruktur entspricht den höchsten Sicherheitsanforderungen für Banken-Rechenzentren. Dies gilt auch für die permanente Verfügbarkeit der Daten und Systeme.

Durch den Betrieb von zwei völlig unabhängigen und in einem Abstand von ca. 10 Kilometer Entfernung gelegenen Rechenzentren sind auf  Wunsch der Kunden Hochverfügbarkeitskonzepte realisierbar, durch die auch Katastrophenfall-Szenarien abgedeckt werden können und die höchsten Anforderungen genügen.

Die Rechenzentren und der Rechenzentrums-Betrieb sind eine entscheidende Kernkompetenz der ORGA, da nicht nur die Banken und Kunden der Fiducia, sondern alle Kunden der ORGA vom höchsten Sicherheitsniveau profitieren.

Neubau des Rechenzentrum

Im Jahre 2005 entschied sich die FIDUCIA-Gruppe aufgrund des nachhaltigen Wachstums für einen Neubau des Rechenzentrums nach modernsten Richtlinien und Trends. Ausgehend von einem Wachstum innerhalb der Gruppe wurde das Rechenzentrum für eine Kapazität von 7.000 m² zzgl. 2.500 m² Ausbaureserve ausgelegt. Dabei wurde unmittelbar bei der Planung auf ökologisch verträgliche Rechnerzellen mit autonomer Technik, Brandschutz und netzunabhängiger Notstromversorgung größter Wert gelegt.

Um Beschädigung bzw. Zerstörung durch Feuer oder sonstige Einflüsse vorzubeugen, ist das Rechenzentrum in verschiedenen Bereichen mit mehrfach redundanter Infrastruktur ausgestattet. So genannte autonome Rechnerzellen können allesamt für sich selbständig und unabhängig von einander betrieben werden. So sind z. B. alle Zellen durch Brandschutzwände voneinander getrennt und haben eine eigene Notstromversorgung.

 

Sämtliche betriebstechnischen Anlagen sind mehrfach redundant vorhanden und werden nach strengen Richtlinien überwacht, gewartet und regelmäßig externen und internen Prüfungen unterzogen.

Dies umfasst unter anderem die Absicherung der physischen Sicherheit durch eine Vielzahl an Sicherheitsschutzzonen, die ein Eindringen von unberechtigten Personen unmöglich machen.

 

Vollautomatisierter, bedienerloser Betriebsablauf

Durch den Einsatz von Systemmanagementwerkzeugen und Robotersystemen zur Datensicherung werden moderne Rechenzentren heute quasi bedienerlos gesteuert. Überall dort, wo wiederkehrende Prozesse und Verfahren zum Einsatz kommen, wird eine Automatismus bzw. Robotertechnik implementiert. Dies senkt die Kosten und die Fehleranfälligkeit.

Im ORGA-Rechenzentrum kommt die Robotertechnik hauptsächlich im Backup-Bereich und im Archivierungs-Umfeld zum Einsatz.

Der Leitstand ist durch den 24-Stunden-Betrieb auch während der Nachtzeit mit Mitarbeitern besetzt, die im Notfall die entsprechenden Maßnahmen einleiten und eingreifen können.

 

Backup-Rechenzentrum für den Katastrophenfall (K-Fall)

Um für Ausfall (z. B. der Zerstörung eines kompletten Rechenzentrums durch Flugzeugabsturz, Erdbeben) vorbereitet zu sein, unterhält die ORGA für diesen so genannten K-Fall ein Backup-Rechenzentrum. Dieses Rechenzentrum befindet sich in einem Abstand von 10 km zum Hauptrechen-zentrum und kann im Katastrophen-Fall alle entsprechenden Funktionen des Hauptrechenzentrums übernehmen. 

Ihr Ansprechpartner

Wolfgang Grom

Vertrieb

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